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Afro

Afro

Die Wurzeln der meisten Elemente kubanischer Musik und des kubanischen Tanzes liegen in einer Art von sozialen Vereinigungen, die mit den farbigen Sklaven aus Afrika nach Kuba kamen. Der hier entstandene Tanzstil wird weithin als Afro bezeichnet und unterteilt sich in Yoruba, Bantú und Dahomey.

Ein geschichtlicher Exkurs

Die ursprünglichen Einwohner Kubas waren indigene Stämme, von denen leider wenig überliefert ist. Sie wurden fast vollständig vernichtet als Folge der hohen Belastung durch die Zwangsarbeit zu der sie von den spanischen Eroberern verpflichtet wurden.

Die Ausrottung der indigenen Völker verursachte einen Mangel an Arbeitskraft und veranlasste die Kolonialherren dazu, Menschen aus Angola und dem Kongo zu verschleppen. Sie wurden als Sklaven in Viehfarmen, landwirtschaftlichen Betrieben und Kaffee- und vor allem Zuckerrohrplantagen eingesetzt.

Einige der vertretenen Stämme auf Kuba sind Yoruba (=Lucumi), bantu, abakwá, und arará. Am komplexesten in sozialer und kultureller Hinsicht sind die Yoruba, welcher auch der erste Stamm war, der nach Kuba verschleppt wurde. Jeder dieser Stämme hat seine eigenen musikalischen Kulte mitgebracht, die teilweise heute noch auf Kuba praktiziert werden.

Durch Musik, Rhythmus, Tanz und Religion definierten die Vertriebenen ihre Identität und schöpften Kraft in ihrer entmenschlichten Realität durch gemeinschaftliche Feste.

Der Tanz als körperliche Ausdrucksweise bedeutet das Erleben der afrikanischen Gottheiten und gleichzeitig die Kommunikation mit ihnen. Energie wird im Tanz nicht verbraucht, sondern gewonnen, durch die religiöse Komponente. Durch die Musik wird der Körper aktiviert.

Die Grundbesitzer ließen die Sklaven, in Hoffnung auf eine Steigerung der Arbeitsmoral in Familienverbänden nach Stämmen und Religionen und Bruderschaften zusammen leben. Die „Cabildos“. In diesen konnten die Schwarzen ihre afrikanischen Traditionen, Religionen und Sprachen ausüben und weitergeben.

Die religiöse Praxis der afrikanischen Sklaven wurde von den Katholiken als heidnische Rituale angesehen und oft mit Teufelsanbetung in Verbindung gebracht. Aus Angst vor religiöser Verfolgung verbanden die Yoruba ihre Gottheiten mit den Heiligen der katholischen Kirche. So konnten sie den eigenen Gottheiten huldigen unter dem Deckmantel der katholischen Heiligenverehrung. Diese synkretistische Religion der Yoruba nennt sich Santeriá.

Typische Merkmale im afrikanischen Tanz:

  • Isolation: einzelne Körperteile bewegen sich unabhängig voneinander
  • Polyzentrik: jeder Körperteil hat sein eigenes Bewegungszentrum
  • Shake: Körperwellen
  • Signalismus: bestimmte Körperteile werden hervorgehoben, geschmückt mit Tüchern, Ringen, Schilfstängeln u.a.

Eine Reihe an Gottheiten wird in der Santeria verehrt. Die „Orishas“

Eine kleine Auswahl, die auch in unserer Gruppe getanzt wird:

Vgl. Calvo Ospina, Hernando: Salsa
Vgl. Günther, Helmut: Die Tänze und Riten der Afro-Amerikaner

Yes. We. Dance!

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